Gestüt Hoppenberger
Gestüt Hoppenberger

Begeisterte Shagya-Araber-Besitzer aus der Zucht des Gestüt Hoppenberger

Hier möchten wir Ihnen begeisterte Shagya-Araber Besitzer vorstellen. Wir würden uns freuen, wenn wir viele Fotos und Geschichten erhalten.

Raphiro und Regina

Ich möchte hier meine kurze Geschichte erzählen. Zuerst kam ich zur Franz Hoppenberger, um Reitunterricht zu nehmen. Ich hatte bereits ein Pferd und war sehr viel im Gelände unterwegs. Ich dachte, ich kann eigentlich sehr gut reiten - beim Reitunterricht wurde ich eines besseren belehrt.  Franz war ein strenger Lehrmeister. Ich quälte mich mit dem korrekten Takt, der Anlehnung und vom Springen hatte ich überhaupt keine Ahnung. Aber mein Vorteil - mein Ehrgeiz.

 

Leider musste ich mein altes Pferd krankheitsbedingt hergeben und dann wusste ich sofort - ich brauche einen Shagya-Araber. Franz zeigte mir drei Pferde - Maluk, Rialda und Raphiro. Eine Stute wollte ich nicht, daher entschied ich mich für Raphiro, weil er damals schon dreijährig war.

 

Ich habe allerdings das Glück, dass ich mittlerweile alle Pferde von Franz und Annelies Hoppenberger reiten darf und dadurch machte ich reiterlich große Fortschritte.

 

Raphiro und ich - wir sind einfach ein Team, ich weiß nicht genau, ob er so geworden ist, wie ich, oder ich so wie er. Auf jeden Fall gehen wir beide durch dick und dünn. Es ist und war nicht immer einfach, weil Raphiro ein Professor ist  - er will immer nur das tun, was er gerne macht, aber mittlerweile weiß er schon, dass manchmal mehr zu tun ist. Wir machen Tagesritte, fahren zu Turnieren und letztes Jahr waren wir auf der Schau in Zeltweg. Raphiro wird auch eingspannt und wir haben sogar schon eine Reiterkollegin zur Hochzeit gefahren.

 

Zusammengefasst: Shagya-Araber sind einfach besondere Pferde - sie lassen nicht alles mit sich geschehen,  man muss sich die Freundschaft mit ihnen erarbeiten. Ungerechtigkeit mögen sie nicht. Ich würde immer wieder einen Shagya-Araber kaufen, aber ich hoffe natürlich, dass mein Raphiro sehr alt wird und wir noch viele schöne Tage erleben  werden.

 

Turin und Silvia

Die Geschichte von Silvia:

 

Als ich das erste mal auf einem Shagya Araber zu reiten begann war ich 6 Jahre alt. Schnell merkte ich dass etwas anders ist wie bei so manch anderen Rassen. Mehr Temperament, mehr Feuer, mehr Ausdauer, mehr Leidenschaft. Schnell begeisterte ich mich nicht nur fürs Reiten, sondern wurde ein richtiger "Shagya Profi". Die Jahre vergingen - nun bin ich 13 Jahre älter und darf mich auch stolze Besitzerin einer Shagya-Stute nennen. Ich würde meine Stute nie wieder hergeben.

 

Ranus und Patrick

Patrick und Ranus eine Geschichte mit Hindernissen.

 

Patrick kannte Ranus schon sehr lange - er durfte ihn sogar schon als dreijährigen Hengst reiten und Patrick musste feststellen, dass Ranus sehr schnell sein kann. Die Jahre danach bestritt Ranus mit seiner Reiterin Sarah erfolgreich viele Springturniere - die beiden waren immer platziert. Patrick musste sich in dieser Zeit selber finden. Die Pferde und vor allem Ranus interessierten ihn nur manchmal. Auf einmal war Patrick wieder da und Ranus war auch noch da. Nachdem Patrick am liebsten springt und einfach Blödsinn treibt, war Ranus sein Lieblingspferd.

 

Patrick hat in der Zwischenzeit zu Arbeiten begonnen und langsam freundete er sich mit dem Gedanken an, ein eigenes Pferd zu haben. Allerdings musste er seine Familie, vor allem seine Mutter noch überzeugen.

 

Letztendlich gab es da unseren Auftritt in Wr. Neustadt in der Arena Nova. Patrick und Ranus zeigten den begeisterten Zuschauern, dass man mit Shagya-Arabern wirklich alles machen kann.

 

Patrick stellte fest, dass Ranus sehr beliebt war und als er bemerkte, dass tschechischen Shagya-Araber-Züchter Interesse an Ranus hatten, wurde er ziemlich nervös und wütend - natürlich Ranus war ja 'sein' Pferd. Als wir dann noch scherzten und Patrick mitteilten, dass wir Ranus nicht mehr nach Hause mitnehmen, war es vorbei.

 

Die Woche drauf, war Ranus wirklich das Pferd von Patrick.